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Verfahrensschritte der Ölsaatenverarbeitung |
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Vorbehandlung der Ölsaat
In diesem 1. Schritt wird die Ölsaat gründlich von Fremdbesatz und Fremdkörpern (z.B. Steine, Metallteile ) gereinigt. Dies ist Grundvoraussetzung für eine gesicherte Ölqualität und die Schonung der Preßwerkzeuge. Außerdem ist eine Trocknung auf einen Wassergehalt von etwa 7 Gewichts-% für hohe Ausbeute und Ölqualität wichtig und unterstützt die Lagerstabilität der Ölsaat. Weitere Vorbehandlungsmaßnahmen, wie die Konditionierung, sind nicht erforderlich, sie würden im Gegenteil die Ölqualität (Phospholipide) sogar verschlechtern. Eine Saatvorwärmung auf etwa 40 Grad hat sich bislang nicht als qualitätsschädlich erwiesen. Manche Ölpressenhersteller schlagen für ihre Produkte einen Walzenstuhl zur Vorzerkleinerung der Ölsaat vor. Die Notwendigkeit dieses Schrittes ist im Einzelfall hinsichtlich Energiebedarf, Ölausbeute, Feststoffgehalt im Öl etc. zu prüfen. Ein neues Verfahren stellt die Schälung von Raps dar; dabei sind unter anderem Vorteile für die Ölqualität zu nennen. |
| Ölgewinnung | Ölreinigung |
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Die Entölung erfolgt auf mechanischem Weg mittels Schneckenpressen.
Dabei werden Restölgehalte im Preßkuchen von etwa 11 bis 18 % erreicht, entsprechend einer Ausbeute (Abpreßgrad) von etwa 75 bis 85 %, bezogen auf den Ölgehalt in der Ölsaat. Der Preßkuchen liegt je nach Pressenbauart in Form von Plättchen oder Pellets vor. Er ist in dieser Form lagerfähig und ohne weitere Behandlung als Futtermittel einsetzbar. |
Das gewonnene Öl enthält 1 bis 12 Gewichts-% Trübstoffe, die im Prozeßschritt der Ölreinigung entfernt werden.
Hierfür bieten sich Sedimentation, Filtration und Zentrifugation an. Unabhängig vom Reinigungsverfahren ist es erforderlich, einen Feinfilter als Sicherheitsfilter nachzuschalten. Für diesen abschliesenden Schritt wird eine Filterfeinheit von 5 µm gewählt. |